Fake News machen auch vor Flutkatastrophen nicht Halt

Fake News machen auch vor Flutkatastrophen nicht Halt

Ein vermeintlicher Anti-Greta Thunberg Sticker auf einem BMW, der in Fluten versinkt, verunglimpft die Klimaaktivistin. Den Sticker auf dem Fahrzeug gibt es aber nicht. Das Bild ist eine Montage. Eine Bilder Rückwärtssuche bestätigt den Fake. Berichte über den Bruch der Wuppertalsperre (D) versetzt die Bürger:innen in Angst und Schrecken. Es ist aber kein Damm gebrochen. Teilweise muss die Feuerwehr durch die Orte fahren, um aufzuklären.

Sie rufen ohne Skrupel zu Spenden auf – aber nicht für die Flutopfer – und nutzen Fotos von Betroffenen, denen die jüngsten Flutkatastrophen die Existenz vernichtet haben. Auf Facebook, Instagram und Reddit werden Links zu einem Foto geteilt, die einen BMW fensterhoch im Flusswasser zeigen mit einem diffamierenden Sticker, der Greta Thunberg verunglimpft. Ein falsches «polizeiliches» Einsatzfahrzeug fährt durch Bad Neuenahr-Ahrweiler, einem der durch die Flutkatastrophe betroffenen Ort, und «informiert» die Bürger:innen, dass die Anzahl der Hilfskräfte reduziert werden würden.

Die jüngsten Flutkatastrophen in Deutschland zeigen, dass es keine Grenzen für Menschen gibt, die falsche Nachrichten verbreiten wollen. Es geht so weit, dass sogar die regionalen Einsatzkräfte durch halbzerstörte Dörfer fahren müssen, um vor den Falschinformationen zu warnen und die Bewohner:innen zu beruhigen.

Die Deutsche Welle hat die jüngsten Fake News für uns in einem Video zusammengefasst und hilft auch mit Tipps, wie man Fakes selbst erkennen kann.

Quelle: Deutsche Welle, YouTube